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  • Der Devisenhandel




    Beim Devisenhandel handelt es sich grundsätzlich um den Handel mit verschiedenen Währungen. Devisen sind dabei neben Aktien, Immobilien und Festgeldanlagen eine weitere interessante Assetklasse, die von Anlegern genutzt werden kann. Im Devisenhandel werden die Währungen zum großen Teil kurzfristig gehandelt, aber auch langfristige Trades sind möglich.

    Der Forex-Markt
    Der Devisenmarkt, im englischen Foreign Exchange Market, kurz Forex, bezeichnet, ist der größte liquide Markt weltweit. Hier werden in erster Linie Währungspaare gehandelt, bei denen die Erwartung von Kursveränderungen groß ist. Seit einiger Zeit können am Forex-Markt nicht mehr nur institutionelle Investoren und Banken handeln, sondern auch Privatanleger. Über spezielle Forex-Broker kann hierbei ein Konto eröffnet und gehandelt werden. Dieser Handel ist rund um die Uhr möglich, und somit deutlich länger als die Börsen verfügbar.

    Die Risiken im Devisenhandel
    Währungen unterliegen grundsätzlich Schwankungen. Diese Schwankungen können, je nach Währung, mitunter sehr groß sein, so dass sie mit einer Aktienanlage verglichen werden können. Um erfolgreich im Devisenhandel agieren zu können ist es wichtig, sich mit der jeweiligen Währung sowie der Situation im Ursprungsland zu beschäftigen. Einfluss auf Währungsschwankungen haben beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitslosigkeit, aber auch das vorherrschende Zinsniveau sowie die Inflation. Sofern Veränderungen in diesen Bereichen erwartet werden lohnt es sich, entsprechend zu spekulieren. In jedem Fall sollten Anleger in der Lage sein, kurzfristig auf Marktveränderungen zu reagieren. Viele Forex-Broker bieten ihren Anlegern dafür eine entsprechende Software, über die nicht nur die einzelnen Trades verwaltet werden können, sondern die auch umfangreiche Informationen über die wirtschaftlichen Zusammenhänge liefert. Um mit dem Devisenhandel vertraut zu werden bieten viele Broker Demoversionen ihrer Programme, mit denen der Handel simuliert werden kann. Über Internet ist es möglich Aktien und Fonds per Mausklick handeln zu können

    Der Handel mit Margin-Konto

    Das Besondere beim Devisenhandel ist der Handel über das Margin-Konto. Dies ermöglicht dem Anleger, mit einem Einsatz von nur 1-3% der tatsächlich gehandelten Summe zu investieren. Hierdurch ergibt sich ein Hebeleffekt, durch den im Fall von Kursgewinnen die Gewinne überdurchschnittlich ausfallen. Im Verlustfall sind jedoch auch sehr hohe Verluste möglich, die in jedem Fall kalkuliert werden sollten. Auch der Totalverlust ist grundsätzlich möglich. Um diesen zu vermeiden empfiehlt es sich, Sicherheitsinstrumente wie beispielsweise eine Stopp Loss Order zu nutzen. Der Devisenhandel ist jedoch auch für Einsteiger geeignet, denn einige Broker bieten an, den Handel bereits mit einem Einsatz von nur 500 Euro zu starten.

    Der Devisenhandel in der Zukunft
    Trotz der aktuellen Finanzkrise, in der Anleger aus risikoreichen Geschäften fliehen, boomt der Devisenmarkt. Dies ist jedoch nicht ungewöhnlich, denn jetzt haben Anleger die Möglichkeit, aus dem kurzfristigen Auf und Ab der Märkte zu profitieren und auf die eine oder andere Währung zu setzen. Hier sind jetzt auch dann Gewinne zu erzielen, wenn die Börsen auf Talfahrt gehen. Man sollte jedoch bedenken, dass die Risiken nach wie vor sehr hoch sind. Wer jedoch geschickt investiert, kann hohe Renditen erwirtschaften. Daher wird der Devisenmarkt wohl auch in Zukunft weiteres Potenzial aufweisen.

    Aktuelle Änderungen finden Sie bei Finanzen-infoport.de.de - 19.06.2009