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  • Rendite - Wie lässt sich Rendite beeinflussen

    In den letzten Jahren war die potentielle Rendite für viele Anleger das einzige Kriterium, welches für die Entscheidung für oder gegen eine Geldanlage herangezogen wurde. Zwar waren die hohen Renditen in einigen Bereichen bedingt durch die allgemeinwirtschaftliche Lage und die hohen Leitzinsen zu Stande gekommen, an den übrigen Kapitalmärkten - hier seien insbesondere die Aktien-, Anleihen- und Zertifikatsmärkte genannt - bedeutet eine hohe Rendite in der Regel aber auch ein erhöhtes Risiko. Grundsätzlich sollte die Rendite nicht ausschließlich als Vergütung für das Überlassen eines Geldbetrages betrachtet werden, sondern auch als Vergütung für die Risiken, die man als Anleger eingeht.


    Auswirkungen der Krise
    Im Zuge der aufkeimenden Finanzkrise mussten zahlreiche Anleger erkennen, dass auch Aktien und Zertifikate keine kontinuierlichen Renditen im zweistelligen Prozentbereich erwirtschaften können. Statt eine Kapitalvermehrung zu erfahren, standen in den letzten Monaten immer mehr Anleger mit großen Verlusten da. Während einige Investoren, die von hohen Renditen (und deren Nebenwirkungen) anscheinend nicht genug bekommen können, bereits in Anleihen investieren, die aufgrund der Kreditklemme, welche gerade hoch verschuldeten Unternehmen zusetzt, massiv abgewertet wurden, konzentrieren sich immer mehr Anleger auf sichere Anlagen und verzichten auf überdimensionierte Renditen.

    Das Verhalten der Anleger
    Viele Anleger die noch vor einigen Monaten Aktien kauften und auf das "große Geld" hofften, haben dem Aktienmarkt nun den Rücken gekehrt und legen ihr Geld aufs Sparbuch, Tagesgeldkonto oder investieren in sichere Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland. Zwar liegen die Renditen hier deutlich unter dem Niveau, welches viele Investoren aus den vergangenen Jahren gewöhnt waren, allerdings sind die Zeiten hoher Renditen an den Aktienmärkten ohnehin erst einmal vorbei. Für Anleger, die nicht völlig auf ordentliche Renditen verzichten möchten, aber die Risiken eines Anleiheinvestments scheuen, bieten sich auch Immobilieninvestments an. Hier sind Renditen zu erzielen, die deutlich über denen von Sparprodukten liegen. Langfristig sind die Erträge - je nach Objektrendite - mit denen eines Anleiheinvestments zu vergleichen. Einigen geschickten Immobilienbesitzers gelingt es auch immer wieder, Mietrenditen zu erzielen, die im zweistelligen Prozentbereich liegen.

    Hier finden Sie alle Informationen, wenn Sie ein kostenloses Girokonto suchen.