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  • Das verlorene Vertrauen in Geldanlagen bekämpfen

    [X] Viele Anleger, die in Wertpapiere wie Aktien, Zertifikate und Investmentfonds investieren, haben durch die Finanzkrise nicht unerhebliche Verluste erlitten. Da die meisten dieser Anleger jedoch ausreichend informiert waren, hatten sie das Risiko der Verluste in ihre Anlage einkalkuliert.

    Die Anlagen
    Allerdings wurden gerade Wertpapieranlagen wie beispielsweise Zertifikate, hier insbesondere Bonuszertifikate und Investmentfonds in den letzten Jahren von den Banken vermehrt auch an Anleger verkauft, die das jeweilige Risiko nicht 100%ig einschätzen konnten. Auch war der Verkaufsdruck bei Bankmitarbeitern und Vermögensberatern mitunter sehr hoch, so dass der Risikoaufklärung in einigen Fällen nur wenig Zeit Beachtung geschenkt wurde. Wichtig war lediglich, dass das Produkt verkauft wurde, mitunter erhielten Kunden risikobehaftete Anlagen in ihr teilweise kostenloses Depot, obwohl sie eigentlich als sicherheitsorientiert bekannt waren.

    Die Auswirkungen
    Die Folge sind nun stark verärgerte Kunden, die einen Großteil ihres Vermögens verloren haben. Sie fühlen sich gegenüber den Banken machtlos und haben daher viel Vertrauen in Geldanlagen verloren. Der Vertrauensverlust resultiert aber auch aus den zahlreichen Berichten über die Ursachen der Finanzkrise, geldgierige Banker und immer neue Horrorszenarien. Oftmals wird Geld jetzt nicht einmal mehr auf den durch den Einlagensicherungsfonds gedeckten Spar- und Termingeldkonten angelegt, sondern zu Hause oder im Schließfach aufbewahrt. Was hier die bessere Alternative darstellt wird schlüssig, wenn Sie Fonds und Geldanlagen im Vergleich prüfen.

    Die Änderungen
    Es liegt nun vor allem an den Banken, aber auch an der Politik, das Vertrauen in die Geldanlagen wieder herzustellen. Die Bundesregierung hat bereits kurz nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehmann Brothers die Erhöhung der gesetzlichen Sicherungsgrenzen beschlossen, so dass Anleger bei allen deutschen Banken nun bis zu 50.000 Euro ohne Bedenken anlegen können. Sofern höhere Beträge angelegt werden, werden diese bei vielen deutschen Instituten über den Einlagensicherungsfonds gedeckt, bei Sparkassen gibt es hingegen die Institutshaftung. Auch steht hier der Staat als Sicherungsgeber zur Verfügung, denn Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Institute.
    Des Weiteren sollten die Finanzmärkte insgesamt besser überwacht werden, so dass die Ursachen für die Finanzkrise, der Handel mit stark risikobehafteten Produkten sowie das Entstehen einer Immobilienblase, künftig verhindert werden kann und Auslandsimmobilien weniger stark vom Makrt abhängig sind.

    Die Zukunft
    Auch die Banken sowie die zahlreichen freiberuflichen Finanzberater können ihren Beitrag dazu leisten, dass die Kunden wieder Vertrauen schöpfen. Wichtig ist hierbei in erster Linie, dass der Anspruch einer ganzheitlichen Beratung auch tatsächlich umgesetzt wird. So sollten Kunden wirklich nur die Produkte angeboten bekommen, die zu ihrer Risikoeinstellung sowie zur persönlichen Lebenssituation passen. Und sofern die gewählten Produkte Risiken aufweisen, sollten die Kunden umfassend darüber informiert werden. Doch noch immer erhalten Bankberater Verkaufsvorgaben, die freiberuflichen Finanzberater hingegen verkaufen eher die Produkte, für die sie die höchste Provision erhalten. Und dies sind nun einmal vor allem Wertpapieranlagen und Investmentfonds.
    Das Vertrauen in Aktien und Investmentfonds wird sicher dann wieder ansteigen, wenn die Börsen weltweit wieder Gewinne erzielen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass die derzeit stark negative Berichterstattung über die Bankenbranche nachlässt und man sich wieder auf das Alltagsgeschäft konzentrieren kann.
    Geldanlage Vergleich

    Um die richtige Anlagemöglichkeit zu finden, gibt es im Internet einige Vergleichsrechner.

    Wenn Sie prepaid telefonieren möchten, sollten Sie unbedingt vorher die Preise vergleichen. Wichtig ist es verschiedene Vergleichsservices zu nutzen.