Festgeld - Die Unterschiede
Ein Unterschied zwischen Festgeld und Aktie besteht in den Bindungsfristen. Grundsätzlich gibt es keine Bindungsfrist bei einer Aktie. Diese und auch ein Aktienfond können jederzeit veräußert oder zugekauft werden. Allerdings empfiehlt es sich in Zeiten schwacher Renditen und starker Kursschwankungen, die Aktie nicht zu veräußern und sein Geld in der Anlage zu belassen. Man sollte aber dennoch einen guten Investmentberater haben, den man bequem über ein Callcenter erreichen kann.
Die Laufzeit
Durch die lange Laufzeit wird die Kursschwankung in den meisten Fällen ausgeglichen und letztlich eine bedeutend höhere Rendite als beim
Festgeld erzielt. Hier ist der Anleger an eine vorgegebene und vertraglich vereinbarte Laufzeit gebunden, wobei in der Regel die bedeutend niedrigeren Zinsen akzeptiert werden müssen. Eine vorherige Auflösung des Festgeldkontos ist nur unter Verlusten möglich, da grundsätzlich Verzugszinsen berechnet werden.
Bessere Geldanlage? Was die bessere Geldanlage ist, muss wohl jeder Anleger für sich entscheiden, doch eines ist sicher: Eine ideale und komplett risikofreie Anlage oder
Festgeld, die zudem noch hohe Gewinne erwirtschaftet gibt es bis heute noch nicht. Zu beachten ist aber, was man mit seiner jeweiligen Geldanlage bezweckt. Soll das Guthaben lange zeit sicher angelegt werden und das Risiko wirklich null betragen, dann ist die
sichere Festgeldanlage eine passende Anlageform. Es lohnt sich auf jeden Fall ein
Festgeld Vergleich, da die Zinsen der einzelnen Anbieter mitunter stark voneinander abweichen. Für Anleger, die schnell und kurzfristig über ihr Geld verfügen möchten, eignet sich weder die Aktie noch das
Festgeld. Diese sollten sich eingehend bezüglich
Tagesgeld und deren Anlagemöglichkeiten beraten lassen. Für Anleger, die ihr Geld aber langfristig anlegen möchten und zudem bereit sind ein mittelmäßiges Risiko in kauf zu nehmen, eignet sich die Aktie oder ein Investmentfond aber sicher am besten. Hier erhalten diese Anleger die größere Rendite und evtl. Kursschwankungen werden durch eine lange Laufzeit aufgefangen.
Trendentwicklung Mehr als 27 Mrd. Euro entgehen den deutschen Anlegern in jedem einzelnen Kalenderjahr, weil diese ihr Geld falsch oder zu unsicher anlegen. Auch während der Finanzkrise gibt es keinen Grund auf die Anlage in Investmentfonds zu verzichten und das Guthaben der Aktienfonds in feste Geldanlagen umzuwandeln. Trotzdem liegen gerade in Deutschland etwa 62 Prozent des Sparvermögens auf Sparbüchern Tagesgeldkonten oder
Festgeldkonten fest und werden dort nur schwach verzinst. Genaueres lässt sich online über beispielsweise einen
Festgeld Rechner erschließen. Dabei könnten gerade im Bereich der Aktien oder Investmentfonds bedeutend höhere Gewinne erwirtschaftet werden. Der Trend zeigt aber leider in eine andere Richtung. Verunsichert durch die derzeitige Finanzkrise und übertriebene Pressemeldungen legen viele Anleger ihr Geld falsch oder gar nicht an. Denn auch der Prozentsatz der Eigentümer von Sparguthaben nimmt zu, die völlig auf eine Verzinsung verzichten und ihr Geld auf dem Girokonto belassen. Leider ohne einen Cent Gewinn, denn Girokonten werden in aller Regel nicht verzinst.