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  • Sparbrief

    Ein Sparbrief wird in der Regel in zwei unterschiedlichen Formen angeboten. Diese Unterscheidung richtet sich nach der Art der Verzinsung. Die erste Methode ist die jährliche Auszahlung der Zinsen. Eine zweite ist die der ab-, oder aufgezinsten Sparbriefe.

    Internet dient als Informationshilfe
    Sparbriefe lassen strukurbedingt mit den Zerobonds vergleichen. Hierbei sind, ähnlich wie bei den Sparbriefen die Zinsen bereits zwischen Differenz von Rückzahlungssumme und eigentlichem Kaufpreis enthalten. Bei so genannten aufgezinsten Sparbriefen werden alle Zinsen über das Jahr gesammelt und ebenfalls verzinst. Zum Zeitpunkt der Fälligkeit erfolgt dann die Rückzahlung des Nennwertes und der angefallenen Zinsen.
    Einen guten Vergleich von den verschiedenen Anbietern von Sparbriefen erhält man auf einschlägigen Finanzwebseiten. Diese integrieren meist auch eine Anlageberechnung, in welcher man die gewünschte Einlagensumme nach den möglichen Formen der Anlage berechnen lassen kann. Im Ergebnis erhält man so die die individuell passenden Sparbrieflösungen mit der gewünschten Verzinsung. Einige Kreditinstitute bieten ihre Sparbriefe auch direkt im Internet zur Ansicht an.

    Die Gebührenfreiheit eines Sparbriefes
    Eine Grundregel für jede Form eines Sparbriefes ist, je länger der Zeitraum der Anlage, umso größer auch die Zinsleistung. Besonders positiv an dieser Anlagemöglichkeit sind die vergleichsweise geringen Kosten. Entgegen der hohen Gebühren bei Aktienpapieren fallen bei Sparbriefen noch nicht einmal Gebühren zur Kontoführung an. Die vertragliche Regelung eines Sparbriefes sieht in der Regel keine frühzeitliche Auszahlung der Anlagesumme vor. Prinzipiell sollte man Sparbriefe nur im absoluten Notfall beleihen, da dies zu enormen Zinsverlusten führen kann, sollte sich die jeweilige Bank überhaupt darauf einlassen.

    In Zeiten der Krise
    Besonders in den heutigen Zeiten der Wirtschaftskrise werden alternative Anlageformen zu den herkömmlichen Aktien immer beliebter. Aufgrund der wachsenden Unsicherheit liegen Sparbriefe und ähnliche beinahe risikolose Anlagen deutlich stärker im Trend als noch vor wenigen Jahren.

    Ein Vergleich möglich?
    Um einen gekonnten Vergleich der unterschiedlich angebotenen Sparbriefe zu realisieren ist es ratsam lediglich die effektive Verzinsung als maßgebende Kennziffer zu gebrauchen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von einer echten Rendite. Oftmals werden in Beratungsgesprächen von Banken Begriffe wie Wertzuwachs verwendet. Jedoch vernachlässigt eine Berechung des durchschnittlichen Wertzuwachses den Zinseffekt. Dies impliziert eine deutlich höhere Prognose des Kapitalwachstums, als es durch die eigentliche Rendite zu erzielen wäre.

    Die Flexilibität
    Für eine flexible Möglichkeit der Geldanlage empfiehlt es sich in jedem Falle eher Zerobonds in ab-, oder aufgezinster Form als Sparbrief anzulegen. Reguläre Sparbriefe sind im Gegensatz zu Zerobonds nicht an der Börse zu handelbar und können demnach auch nicht so schnell veräußert werden. Wer jedoch im Notfall immer schnell an sein Kapital herankommen möchte, ohne größere Verluste tragen zu müssen, sollte diese Möglichkeit in jedem Fall in Erwägung ziehen.