Das Sparkonto kann ab einem Alter von 18 Jahren bei einem Kreditinstitut eingerichtet werden. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen dem Namenssparbuch und dem Überbringersparbuch. Bei dem Namenssparbuch, besitzen in der Regel mehrere Personen Zugriff auf das Konto und können dort Behebungen tätigen.
Was ist ein Sparkonto
Das Überbringersparbuch hingegen ist auf keine bestimmte Person festgelegt, jeder der es besitzt, kann Geld von dem Konto abbuchen oder Überweisungen tätigen. Allerdings muss hier das Risiko beachtet werden, dass das Überbringersparbuch schnell in die falschen Hände geraten und dort missbraucht werden kann. In der Regel wird das Sparkonto mit einer eher geringeren Verzinsung bedacht, die Zinsen werden jeweils am Ende eines Kalenderjahres überwiesen. Allerdings kann zwischen dem Kunden und dem Kreditinstitut unter anderem auch ein Zinssatz für einen festen Zeitraum ausgemacht werden, in diesem Fall werden die Zinsen in der Regel leicht angehoben, wodurch der Kunde allerdings keine Verfügungen mehr machen kann.
Die Verfügung über ein Sparkonto
Mit einem Sparbuch stehen dem Inhaber normalerweise drei Möglichkeiten von Transaktionen zur Verfügung, entweder kann er Geld ein- und ausbezahlen oder er kann dieses an andere Girokonten überweisen. Normalerweise darf der Kunde pro Tag nicht mehr als 2.000 Euro von einem Sparkonto abheben, bei größeren Beträgen muss die Bank im Vorhinein informiert werden. Bei dem Sparkonto wird dem Kunden des Öfteren eine Kreditkarte übermittelt, mit welcher er am Automaten Geld abheben kann. Möglich sind unter anderem auch die Benutzung von Online-Banking und die Anfertigung von Daueraufträgen. Das Sparkonto zählt generell zu den risikoarmen Anlageformen, Rückzahlungen und Zinsen sind für den Anleger garantiert. Auch in der Finanzkrise haben sich Sparkonten als sichere Anlageform herausgestellt, das Geld kann in der Regel nicht verloren gehen. Im Gegensatz zur Aktie, ist das Sparkonto nicht von Schwankungen an der Börse oder Gewinnen von Firmen abhängig, sondern besitzt einfach einen festen Zinssatz, der nach einem Jahr ausbezahlt wird. Allerdings muss man beachten, dass die Gewinne an der Börse wesentlich höher oder unter Umständen auch tiefer ausfallen können. Eines der Vorteile des Sparkontos als Anlageform, besteht darin, dass man das einbezahlte Geld nicht verlieren kann, sondern im Gegenteil nur Geld dazubekommt. An dieser Stelle kann hervorgehoben werden, dass das Sparkonto somit ein klarer Gewinner der Finanzkrise ist.