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  • Kündigungsgeld

    In den letzten Jahren haben immer mehr Anleger in den Wertpapiermarkt investiert, um die dort möglichen hohen Renditen ebenfalls erzielen zu können. Dabei erfolgte die Investition meist in Aktienfonds und Zertifikate. Bei diesen Geldanlagen wird meist nicht in eine einzelne Aktie investiert, sondern der Anleger beteiligt sich an einem Aktienkorb. Die Rendite dieses Aktienkorbes bezieht sich auf die Wertentwicklungen der einzelnen Aktien, wobei es möglich ist, größere Kursverluste auszugleichen.

    Auswirkungen der Finanzkrise
    Trotz dessen hat die Finanzkrise gezeigt, dass Aktien, Aktienfonds und Zertifikate in schlechten Börsenzeiten stark verlieren können, einige dieser Anlageformen weisen gar Verluste von 30-40% auf.
    Aus diesen Gründen ziehen sich jetzt viele Anleger aus dem Aktienmarkt zurück und suchen nach Anlagealternativen, auch wenn die Renditen hier unter Umständen deutlich geringer sind. Eine Alternative ist das Kündigungsgeld. Ebenso wie Festgelder gehören diese Anlagen zu den Termingeldern. Kündigungsgeld und Festgeld weisen jedoch einige wichtige Unterschiede auf, die Sparer unbedingt beachten sollten.

    Unterschied zu Festgeld

    Wie das Kündigungsgeld schon vermuten lässt, wird zwischen Anleger und Bank keine feste Anlagedauer, sondern eine bestimmte Kündigungsfrist vereinbart. Dies hat den Vorteil, dass der Anleger die Fälligkeit seines Geldes selbst festlegen kann. Dabei ist es natürlich vorteilhaft, wenn die Kündigungsfrist relativ kurz gehalten ist. Am Markt finden sich Kündigungsgelder mit einer Kündigungsfrist zwischen 3-48 Monaten. Dem gegenüber steht das Festgeld, welches einen festen Anlagezeitraum aufweist. Aktienanlagen hingegen weisen keine Kündigungsfristen auf. Sie können börsentäglich zum aktuell ermittelten Börsenwert verkauft werden.

    Die Zinsen, Mindest- und Höchsteinlagen im Vergleich
    Beiden Anlageformen gleich ist, dass die Banken in der Regel eine Mindestanlage fordern. Diese kann zwischen 1.000 – 10.000 Euro liegen. Auch bei Aktien- und Fondsanlagen sind meist Mindesteinlagen notwendig.
    Die Zinsgutschrift erfolgt beim Kündigungsgeld in der Regel erst nach erfolgter Kündigung. Bei mehrjährigen Anlagen können die Zinsen auch am Ende des Kalenderjahres gezahlt werden. Die Zinsen werden beim Kündigungsgeld im Gegensatz zum Festgeld meist nicht fest, sondern variabel vereinbart. In Zeiten sinkender Zinsen bedeutet dies für den Anleger jedoch, dass sich auch die Konditionen für das Kündigungsgeld verringern können.

    Unterschied zu Aktien
    Im Unterschied zu Aktien weist Kündigungsgeld jedoch keine Kursschwankungen auf. Auch Kursverluste sind beim Kündigungsgeld nicht möglich. Somit eignet sich diese Anlage vornehmlich für sicherheitsorientierte Anleger, die ihr Geld eher kurz- bis mittelfristig anlegen wollen. Zudem gehört das Kündigungsgeld zu den Geldanlagen, die über den Einlagensicherungsfonds gesichert sind. Somit ist das Geld also auch bei einer etwaigen Insolvenz der Bank bis zur Höhe der Einlagensicherung, die bei der Bank erfragt werden kann, abgesichert.

    In den heutigen Finanzmärkten ist es jedoch auch vom Vorteil Englisch zu sprechen. Häufig verwendete Begriffe im Börsernjargon sind von Natur aus in Englisch gehalten. Dies ist auf die Londoner Börse zurückzuführen, die als Erste einen Aktienmarkt in England bildete. Eine spezielle Sprachschule zum Beispiel, kann Sie gezielt auf die nerfenaufreibenden verbalen Schlagabtäusche zwischen Aktionären vorbereiten.