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  • Wer sich heute im Arbeitsrecht zurecht finden will, muss viele Fragestellungen beachten. Denn die ehemals dualistische Struktur ist weitgehend aufgebrochen. Gesetzgebung und Tarifautonomie sind in flexible Teilgebiete zerstreut, und die   Ausgestaltung des Arbeitsvertrages ist weitestgehend den vertragschließenden Parteien überlassen. Natürlich gibt es weiterhin gesetzliche Vorschriften wie das Bundesurlaubsgesetz oder das Gesetz über den Kündigungsschutz. Aber ein gesetzlich begründeter Anspruch auf Überstundenvergütung z.B. kann seit 1994

    nicht mehr geltend gemacht werden. Regional gelten unterschiedliche Vergleichssätze, über die man Kenntnis haben muss. Wer im Norden des Landes einen Arbeitsvertrag abschließen oder den bestehenden überprüfen lassen will, konsultiert am Besten einen Rechtsanwalt Hamburg.

     

    Was gehört in einen Arbeitsvertrag?

     

    In den Arbeitsvertrag gehören neben den Daten der Vertrag schließenden Seiten die Kennzeichnung der Tätigkeit, die Höhe und Zusammensetzung des Lohns oder des Gehalts und die betrieblichen Regelungen zu Arbeitszeit, Urlaub, Kündigungsfristen und Nebenleistungen. Diese Angaben müssen konkret beschrieben sein ebenso wie die Berufsbezeichnung des Arbeitnehmers.

    Ebenso müssen die Fristen und Bedingungen für die Erhöhung des Lohns oder Gehalts, der Regelungen oder Zuschläge für Überstunden, Schicht- oder Nachtarbeit sowie der Nebenleistungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder vermögenswirksame Leistungen ausgewiesen sein.

    Die Überstundenvergütung ist immer ein Problem

     

    Nur wenn sie vom Arbeitgeber ausdrücklich angewiesen werden, kann Mehrarbeit durch Überstundenvergütung honoriert werden. Die allgemein gültige Regelungen  für Überstunden von 25 % an Werktagen bzw. 50 % an Sonn- und Feiertagen sind aber nicht selbstverständlich. Denn kein Arbeitgeber zahlt gern mehr, als er muss.

    In über 20 % der deutschen Firmen, die mehr als 20 Mitarbeiter haben, sind bereits Arbeitszeitkonten eingeführt worden. Das muss für den Arbeitnehmer nicht nachteilig sein, aber auch die Bedingungen dafür sollte man im Norden von einem Rechtsanwalt Hamburg prüfen lassen. Der kennt die üblichen Vergleichssätze und die Bedingungen, unter denen ein Arbeitszeitkonto am Besten funktioniert. Bei der Vielzahl der Probleme im Arbeitsrecht ist fachliche Hilfe letztendlich immer gut.