Eine Brillenzusatzversicherung für Erwachsene ist eine Versicherung, die für Schäden an der Brille aufkommt. Ob diese Schäden aus mangelnder Qualität der Herstellung stammen oder ob sie einen Unfall hatten ist im Endeffekt irrelevant. Die Versicherung kommt sogar zum Zug, wenn sich die Dioptrin verschlechtert hat und man neue Gläser braucht.
In eine Brillenzusatzversicherung zahlt man im Monat einen bestimmten Geldbetrag. Je höher dieser ist, desto mehr bekommt im Falle eines Schadens auch ausbezahlt.
Doch ist sowas sinvoll?
Kinder toben beim Spielen sehr viel herum, ob in der Schule, auf der Straße oder zuhause im Garten. Tragen diese Kinder eine Brille, ist diese oft der Leidtragende. Es kommen fast täglich Kratzer an die Sehhilfe oder die Gläser werden sogar beschädigt. Ohne eine Versicherung wäre es ziemlich teuer ständig die Reperaturen bezahlen zu müssen. Doch die Brillenzusatzversicherung muss immer für den Schaden aufkommen, vollständig oder auch teilweise.
Außerdem sind die Augen bei Kindern noch in der Entwicklungsphase und somit verschlechtert sich die Dioptrin häufig. Ständig neue Brillengläser zu kaufen ist schon eine größere Investition. Doch auch hier kommt die Versicherung zum Zug und hilft bei der Finanzierung.
Das selbe ist bei älteren Leuten zu beobachten, die Dioptrin wird im Halbjahres- oder Jahrestakt beständig schlechter. Wär man da nicht dankbar wenn man nur noch 20% für die Gläser bezahlen muss?
Eine Brillenzusatzversicherung ist aber nicht für jeden sinnvoll. Wenn man relativ beständige Dioptrinwerte hat, und die eigene Brillen wenigen Gefahren ausgesetzt ist, sprich also kaum Reperaturen notwendig sind, ist ein Zusatzversicherung reine Geldverschwundung.
Man muss also die Frage ob man eine Zusatzversicherung für seine Brille benötigt von seiner persönlichen Situation abhängig machen und dann entscheiden.
Abschließen kann man ein solche Versicherung meistens in dem Brillenladen, in dem man seine Brillengläser und das Gestell gekauft hat. Dies ist mit kaum Aufwand geschehen!