Skiurlaub muss nicht teuer sein, er will nur gut geplant sein; denn bereits in der Planung entscheidet sich, wie viel der Urlauber zahlt. Viel Geld kann der Reisende bereits am Urlaubsort sparen, wenn er für seinen Skiurlaub ein Urlaubsland wählt, in dem der Euro eine stärkere Kaufkraft hat. In Tschechien und Slowenien hat der Euro eine Kaufkraft, die über zehn Prozent der in Deutschland liegt. Dagegen erhält ein deutscher Urlauber in der Schweiz oder Frankreich um den gleichen Betrag weniger für sein Geld. Viel Geld sparen kann außerdem, wer die Hauptsaison meidet. Das gilt für alle Urlaubsländer, ob Österreich, Deutschland oder Italien.
Auch die Ferienunterkunft kann günstig und komfortabel sein, wenn sie sorgfältig ausgesucht wurde. Für den Skiurlaub bieten gerade Ferienhäuser und Ferienwohnungen besonders gute Bedingungen. Hier können Urlaubsgruppen alle Kosten teilen. Da die Miete nur an die Ferienunterkunft gebunden ist und nicht an die Anzahl der Gäste, schrumpfen die Kosten mit jedem Mitreisenden deutlich. Außerdem müssen sich die Urlauber an keine festen Tageszeiten richten, da sie sich völlig autonom verpflegen. So können die Ferienurlauber jeder Tageszeit auf die Piste, ohne Gefahr zu laufen, auf eine warme Mahlzeit im Hotel verzichten zu müssen.
Ferienhäuser haben einen weitern Preisvorteil: Da die Reisenden einen eigenen Haushalt führen, haben sie alle Kosten unter Kontrolle. Doch auch der Urlaub auf dem Bauernhof kann im Winter attraktiv sein, denn für Skifahrer machen die Landwirte besondere Angebote. So bieten einige österreichische Höfe zum Beispiel ermäßigte Liftfahrten oder Pferdeschlittenfahren. Wer keine eigenen Skier besitzt, braucht sich für den Urlaub auch nicht extra welche anzuschaffen: Er kann sie sich vor Ort mieten. In jedem Skiort gibt es Ausleihstationen, die Skier verleihen. Wobei sich Anfänger keine Sorgen machen müssen, falls sie das gemietete Gut ausversehen zerstören. Die Vermieter sind gegen Gebrauchsschäden versichert, so dass Urlauber auch einen selbstverschuldeten Schaden nicht ersetzen muss. Anfänger sollten in Deutschland und Österreich auf Abfahrten allerdings darauf achten, dass sie nur die grünmarkierten Pisten mit einem geringen Schwierigkeitsgrad nehmen. Erfahrenere Sportler können die blauen und die roten Pisten neben, die ein Gefälle unter 25 Prozent und unter 40 Prozent haben. Profis bleiben die schwarzen Pisten vorenthalten. Wer keine Abfahrten fahren möchte, kann sich für Langlaufpisten entscheiden, die übrigens auch für Kinder geeignet sind. Darüber hinaus bieten viele Winterurlaubsorte Rodelbahnen an. Damit bietet der Skiurlaub für jeden wintersportlich ambitionierten Urlauber etwas, egal ob Jung oder Alt, Anfänger oder Fortgeschrittener.
Quelle: ferienhaeuser.de